Flensburg (ots) – Die Bundespolizei Flensburg gab insgesamt 17 Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren die Möglichkeit in den Berufsalltag einer Bundespolizistin zu schnuppern. Zwei Schülerinnen kamen sogar aus Hamburg, um am Girls Day der Flensburger Bundespolizei teilzunehmen.

Nach kurzer Einweisung über die grenz- und bahnpolizeiliche Aufgaben der Bundespolizei ging es zur Kriminaltechnik. Hier wurde gezeigt, wie Fingerabdrücke an einem Tatort (beispielsweise Aufbruch eines Fahrausweisautomaten) gesichert werden und dadurch Täter ermittelt werden können. Die Mädchen hatten die Chance selbst Fingerabdrücke von einem Spurenträger (siehe Bild) zu sichern.

Die Mädchen durften auch die persönliche Ausrüstung (Handschellen, Pfefferspray, Pistole…) eines Streifenbeamten/-beamtin begutachten und bekamen ein Gefühl was ein Polizist täglich alles am Einsatzgürtel dabei haben muss.

Wie schwer ein Körperschutzanzug (KSA) ist und wie ungelenkig man damit ist, konnten die Mädchen auch selbst ausprobieren. Der KSA wird von Bundespolizisten bei Demonstationslagen oder Fanbegleitungen teilweise über Stunden getragen.

Ein Highlight des Tages waren jedoch die Diensthundführerin Merle Christian, die mit ihrem Diensthund “Alvira” ihr Einsatzspektrum darstellte. Neben der Unterordnung ihres Schutzhundes stand auch das Stellen eines Straftäters auf dem Programm. Die Mädchen waren schlichtweg beeindruckt und stellten viele Fragen: Wie lebt ein Diensthund in der Familie, wie wird man Hundeführerin…

Vier Beamtinnen stellten sich den ganzen Tag den vielen Fragen der Schülerinnen.

Da der Frauenanteil bei der Bundespolizei nur 15 % beträgt, freuen wir uns über jede “weibliche” Bewerbung, sagt Hanspeter Schwartz, Pressesprecher der Flensburger Bundespolizei.

Alle 17 Mädchen waren sich einig: ein sehr interessanter und vielseitiger Tag bei der Bundespolizei.