DCF 1.0
Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein.

Den Vielfaltschützern von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein sind sie im wahrsten Sinne des Wortes ein Dorn im Auge. Die Rede ist vom Weißdorn. Er breitet sich im Südteil des Stiftungslands Schäferhaus unerwünscht schnell aus und nimmt damit nicht so durchsetzungsfähigen und Licht liebenden Pflanzen den Platz zum Gedeihen.
Deshalb werden ab Dienstag, 19. Februar, Weißdörner gerodet. Gleichzeitig geht es auch der stark wuchernden, aus Amerika eingeschleppten Traubenkirsche an den Kragen. Von den Sägearbeiten profitieren seltener Arten, wie Heidenelke, Wundklee und das Blaukehlchen sowie viele Schmetterlinge, unter ihnen der Lila-Goldfalter und der Vogelwicken-Bläuling.