Der bekannte englische Dichter Shakespeare ist nicht nur durch seine meist unglücklich
verliebten Frauengestalten wie Romeos Julia oder Ophelia bekannt. In seine
Werke bezog er auch Pflanzen reichlich ein: Welche, verrät die Natur- und Landschaftsführerin
Stefanie Dibbern am Sonnabend, 6. Mai, bei einem botanischliterarischen
Streifzug durch das Stiftungsland Krusau-Tunneltal bei Harrislee, Kreis
Schleswig-Flensburg.
Über achtzig Pflanzen, meist wohlbekannte Arten, wie Narzissen, Geißblatt oder
Veilchen, tauchen mehrfach in Shakespeares Werken auf. Sie haben nicht nur dekorativen
Wert, sondern oftmals auch magischen Sinn: Bratapfel in warmem Bier oder
Girlanden aus Unkraut muten aus heutiger Sicht befremdlich an. Neben den Frühjahrsblühern
hat die Agrarbiologin Dibbern manch Amüsantes und Pikantes des britischen
Dramatikers im Gepäck. Englischkenntnisse oder literarisches Vorwissen
sind keineswegs vonnöten.
Treffpunkt: 14.30 Uhr an der “Alten Schule”, Schlossberg 34, 24955 Harrislee, Ortsteil
Niehuus.
Kosten: 6 Euro pro Person
Verbindliche Anmeldung erbeten unter www.naturfuehrungen-dibbern.de