PATRICK NOE
“So Wie Am Ersten Tag“
VÖ: 24.09.2021
(Musikwirtschaft Records / DigDis) 

Partnerschaft, Ehe, Freundschaft, selbst der Blick in den Spiegel – alles ist Beziehung. Aber was tun, wenn die Beziehungen irgendwann stocken wie das ungewollte Ankommen in einem Kopfbahnhof? Wo sind die ständig im Wandel begriffenen Panoramen geblieben, deren Anblicke die Achtsamkeit fördern? Das Schwimmen in seichten Gewässern mag erstmal bequem erscheinen, es birgt allerdings die Gefahr, der Routine auf den Leim zu gehen. Verfluchte Statik! Gibt es einen Weg zurück zum Kribbeln im Bauch, zum Verrücktsein „So wie am ersten Tag“? Patrick Noe, der Singer-Songwriter aus Leidenschaft, dessen erfrischend-elektrisierende Popsongs auf Deutsch regelmäßig Anker ins Gedächtnis werfen, verteilt in seiner neuen Single „So wie am ersten Tag“ keine Patentrezepte für die Rückkehr ins Damals. Früher, als die Begegnungen, die zu Beziehungen wurden, gerade begannen, war nicht alles besser, nur neuer. So ist der Lauf der Dinge, oder, wie Patrick Noe treffend und augenzwinkernd, weil pathosfrei formuliert:

 

„Klingt vielleicht ein bisschen kitschig, übertrieben und auch witzig, doch unser Leben, das schreibt Zeilen – Übers Leben und die Liebe, den Alltag und das Fliegen, über Konfetti und die Tränen. Doch es fällt nicht immer leicht, wir drehen nur Runden in unsrem Teich, und sagen: Alles ist gut“

 

Apropos leicht. Mit geradezu schwerelosem Schwung setzt die Musik in „So wie am ersten Tag“ einen positiv-belebenden Kontrapunkt zur eher nachdenklichen Ausrichtung des Textes. Aus wohlgroovendem Gitarren-Pulsmuster erhebt sich umgehend ein freudig-vitalisierender Chorus, dem es innerhalb weniger Sekunden gelingt, das Spontane, das „Verrücktsein“ anzuzetteln. „So wie am ersten Tag“ setzt mit feinsinnig gesetzten Orchestrierungen und abwechslungsreich gestalteten Sounds zum bislang beachtlichsten, musikalischen Statement von Patrick Noe an. Als vorläufig letzter Vorbote auf sein sehnlichst erwartetes Debütalbum, kündigt der Song Großes an. „All die viele Musik, in die ich mich im Laufe meiner bisherigen vier Jahrzehnte Lebenszeit verknallte, schwingt in meinen Songs mit“, erklärt Patrick seine vielfältige Auffassung der Welt der Töne und Rhythmen. „Die Mühe, die ich in jedes Lied investiere, lohnt sich immer, denn ich möchte mich dem großen Universum Musik mit jedem neuen Song würdig erweisen.“ Wie viel klanggewordene Liebe in „So wie am ersten Tag“ steckt, verrät am Ende des knapp dreiminütigen Stücks das Herz, wenn es nach dem ersten Eindruck des eingängig-mitreißenden Aufrufs zum Erinnern ans Atemrauben nach nochmaligem Hörgenuss verlangt:

 

„Komm’ lass uns sprachlos sein, so wie am ersten Tag, gemeinsam einsam sein, lass uns den Atem rauben, so wie am ersten Tag“

 

 

 

 

 

 

 

 

Künstler-Info:

 

 

Patrick… wer?

 

Ach der!

Patrick Noe, Jahrgang 1978, ist Sohn einer sizilianischen Mutter und eines deutschen Vaters. Musik entfachte schon früh ein Feuer in ihm, das heute stärker denn je brennt. Den Mann aus dem Odenwald, nahe Heidelberg, zieht es seit Jahrzehnten auf die Bühne. Da oben, wo Gefühle phonstark ausgelebt werden können, und begeistern, verortet er sich selber am liebsten. Der direkte, unmittelbare Kontakt zu Zuhörern, Zuschauern, kurzum zu anderen Menschen, ist sein Triebstoff. Patrick Noe ist Sänger, Texter, Produzent und der lebende Beweis dafür, dass konsequent verfolgte Leidenschaft am Ende immer mit Applaus belohnt wird.

 

Debüt

2017 veröffentlichte er seine Einstiegssingle „Himmel“, ein Song über Freiheit und das gute Gefühl, bei sich selbst anzukommen. In Eigenregie, ohne große Plattenfirma im Rücken, geschrieben, aufgenommen und produziert, stieß „Himmel“ umgehend auf gebührend-große Resonanz: Radiosender von Bayern bis Helgoland spielten seine Pop-Hymne. Man wollte wissen, wer dieser Newcomer war, dessen Stimme, dessen ganze Präsenz so gut geölt schien, dass man kaum glauben konnte, einem Debütanten zu lauschen. Dem war auch nicht so. Mit landesweit gebuchten Cover-Bands war Patrick Noe jahrelang unterwegs gewesen, bevor es ihn zunehmend mit eigenen Songs nach draußen drängte. „Himmel“ zog so weite Kreise, dass eine Schule für Hörgeschädigte den Song im Rahmen der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 aufführte.

 

Zweiter, riffstarker Aufschlag

Beste Voraussetzungen für die Fortsetzung von Patrick Noes erfolgreich gestarteter Karriere. Dem Höher-Schneller-Weiter-Gesetz der Unterhaltungsbranche zum Trotz, schob der Badener seinem Einstieg aber keine zweite Single im Eiltempo hinterher. Er ließ sich Zeit, skizzierte eine Menge weiterer Songideen, die er kontinuierlich feinjustierte, und schließlich wurde er mittendrin auch noch zum zweiten Mal Vater. Anderthalb Jahre nach „Himmel“ legte er mit „Ein Mann Ein Wort“ nach. Spät, aber umso eindringlicher. „Es war mir immer wichtig, zu hundert Prozent hinter meiner Musik stehen zu können“, erzählt Patrick. „Zuhörer haben ein feines Gespür dafür, ob jemand etwas darstellt, oder ob ein Sänger auch wirklich fühlt, was er singt. Ich habe mir für meine neuen Singles Zeit gelassen, um mit einem, wenn man so will, typischen Patrick-Noe-Song aufwarten zu können. Auf dem Weg dahin entstanden interessanterweise eine ganze Reihe weiterer Songs, die auch prima mein Debütalbum ausmachen könnten.“

 

„Ein Mann Ein Wort“

Typisch Patrick Noe – das ist Ehrlichkeit bis in die Haarspitzen, Pop mit Seele und Herz. Die Hymne „Ein Mann Ein Wort“ zielt exakt dahin, wo die Koordinaten Gefühl, Lebenslust und Verantwortungsbewusstsein zusammenlaufen. Es geht ums Wort geben, Wort halten in unserer zunehmend flüchtigen App- und Kurznachrichten-Realität. Wen überkommt dieses Gefühl nicht häufig, dass es kaum noch Verbindlichkeit in der Aussage gibt? Wer möchte das Handy nicht gerne hin und wieder an die Wand klatschen, wenn alles ständig mit dem nach oben oder nach unten gestreckten Daumen bewertet und oft auch entwertet wird? Es steckt viel Menschlichkeit, Leichtigkeit, Offenheit und auch Tiefe in „Ein Mann Ein Wort“. Vor allem aber weiß man nach dem ersten Hören unmittelbar, dass Patrick Noe, der Familienvater, Freund, Kumpel und Musiker, ein Mann der Zusage ist. Seine lautet folgerichtig: „Ein Mann, ein Wort“.