Die Rolling Stones haben eine zum 60. Bühnenjubiläum bekommen, Queen
Elisabeth zum 70. Thronjubiläum und die beiden Plüschhelden Ernie und Bert von
der Sesamstraße einfach so. Eine Sondermarke. Das sind Briefmarken, die in einer
begrenzten Auflage von der Post herausgegeben werden und deren Motiv meistens
einen besonderen Anlass abbilden. Der Anlass für Sondermarke aus Schweinfurt ist
vielleicht nicht ganz so historisch, aber nicht weniger erwähnenswert.
Die Indie-Band aus dem unterfränkischen Schweinfurt hat mit „Ufer und See“ eine
neue Single aufgenommen, die am 22. April, dem Tag der Erde, das Tageslicht
erblickt. Die Botschaft des Songs ist simpel und eingängig wie der Song: Nutzt die
Zeit, die Euch bleibt und beschäftigt Euch mit Dingen für die Ihr brennt. Eine
schillernde kleine Indie-Pop-Hymne, die vor Positivität nur so strotzt. Angetrieben von
Klavier und Akustik-Gitarre.
Mastermind und Motor von Sondermarke ist Bernhard Wegner-Schmidt, der frühere
Gitarrist der Schweinfurter Punkband Tagtraum. Für seine Indie-Pop-Band hat er sich
gezielt die passenden Musiker in der Region zusammengesucht. Lis Schilhan
(Percussion, Saxophon), Simon Friedrich (Bass), Patrick Fleischer (Schlagzeug) und
Tomek Lewanowicz (Piano, Synthie).
Vor drei Jahren ist mit „Punkt und Komma“ das erste Album der Schweinfurter
herausgekommen. Über das Leipziger Indie-Label lala Schallplatten. In den
vergangen zwei Jahren folgten in regelmäßigen Abständen neue Singles: „Rucksack
voller Steine“, „Unperfektion“ oder „Arsch der Galaxie“. Immer irgendwo in den
Musiksparten zwischen Pop, Punk und Indie. Stets lebensbejahend, divers und
authentisch. Musik, die keine bestimmte Szene bedient.
2022 stehen die Zeichen für Sondermarke auf Sturm. Mit der neuen Single „Ufer und
See“ will die Schweinfurter Indie-Band neues Terrain betreten und auch außerhalb
der Region für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Die Band hat ihre Hausaufgaben
gemacht. Jetzt seid Ihr dran